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Martin Schoch ist „D’r Rechenmacher“.Genauso wie sein Ururgroßvater– und doch ganz anders.Denn während die Rechenvom „alten Schoch“ um das Jahr1900 für die Arbeit auf dem Feld sehr beliebt waren, nimmt sich der Ururenkel der Freizeit und dem Wohlbefinden seiner Gäste an. Mit „D’r Rechenmacher“ eröffnen Martin und Andrea Schoch in Michelfeld-Witzmannsweiler eine Pension mit Landgasthof und erinnern mit der Namensgebung an den Vorfahren. Martin Schoch ist vielseitig talentiert.Im Hauptberuf arbeitet er in einem Telekommunikationsunternehmen, ist aber auch Jäger, leidenschaftlicher Hobbymetzger und -koch. „Seitdem ich 13 Jahre alt war, stehe ich am Herd“, sagt der 47-jährige Gast- und Pensionswirt. Schließlich ist er in einer Gastwirtschaft groß geworden dem Landgasthaus Schoch von Werner und Gisela Schoch an der Hauptstraße in Witzmannsweiler. Inzwischen hat er das Haus ganz übernommen und vor

zwei Jahren mit dem Umbau begonnen. Entstanden sind im ersten Obergeschoss vier gemütliche Doppelzimmer, die mit allen technischen Finessen ausgestattet sind: WLAN, LAN, USB-Ladestation und 4K-Fernseher. Retro- Fliesen und eigens aus den USA angelieferte Naturstein- Waschbecken geben den Bädern mit Dusche und WC ein individuelles Ambiente. Die Zimmer sind bequem über einen Aufzug erreichbar und tragen Namen der Orte aus der Nachbarschaft: Blindheim, Büchelberg, Neunkirchen und Waldenburg. Auch im hellen und freundlich gestalteten Wintergarten können es sich die Gäste bequem machen und relaxen. Es gibt einen Kühlschrank, einen Wasch- und Trockenraum der benutzt werden kann, sowie eine Wickeleinrichtung für Familien mit kleinen Kindern. Die Zimmer, den Wintergarten

und den Flur schmücken auf Leinwand gedruckte Fotos von Schwäbisch Hall um das Jahr 1900. Auch das ist eine Hommage an den Ururgroßvater. Das Haller Stadtarchiv hat die alten Postkarten eingescannt und der Wirtsfamilie zur Verfügung gestellt,

wofür Martin und Andrea Schoch sehr dankbar sind. Unter anderem sind das alte Solebad, die Comburg und der Josenturm zu sehen. Zu jedem Zimmer gehört

ein Carport. Die Übernachtungen werden mit Frühstück angeboten. Sonntags können von 8 bis 13 Uhr auch externe Gäste zum Frühstücksbuffet vorbei kommen. Außerdem wird donnerstags von 18 bis 23 Uhr zum Spätschoppen und sonntags

von 9 bis 13 Uhr zum Frühschoppen eingeladen. Zu den übrigen

Zeiten ist der Landgasthof für Festlichkeiten oder Catering nur auf Vorbestellung geöffnet. Und dann steht der Chef höchstpersönlich am Herd und bereitet gute Hausmannskost zu, Wildgerichte ebenso wie Braten, auf Wunsch Vegetarisches oder Speisen aus dem Wok. Zum Sortiment des Hausmetzgers gehören Rauchwaren wie geräucherter Schinken und Rauchfleisch aus dem eigenen Ofen oder selbstgemachte Dosenwurst, die auch zum Mitnehmen verkauft wird. Für Vereinsabende ist D’Rechenbacher ebenfalls eine gute Adresse. Im Jagdzimmer mit Bauernschrank,

Hellebarde und Trophäen wurde ein Beamer mit Leinwand eingebaut. 20 Personen finden dort Platz. In der Gaststube sind es inklusive des Stammtisches 30. Im Sommer hat auch der Biergarten im Hof geöffnet.

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Warum der Rechenmacher? Eine Veröffentlichung in der Südwestpresse von Claudia Linz

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Der Rechenmacher

Hauptstr.40, 74545 Michelfeld-Witzmannsweiler